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PLASTISCHE CHIRURGIE / HANDCHIRURGIE: KARPALTUNNEL-SYNDROM (KTS)

Das Karpaltunnel-Syndrom, auch KTS genannt, ist eine häufige Erkrankung der Hand, bei der es aus noch ungeklärten Gründen den Hand-Mittelnerv immer mehr einklemmt und in seiner Funktion einschränkt.

Symptome für ein vorliegendes KTS sind nächtliche Schmerzen in der Hand, verbunden mit einem Taubheitsgefühl von Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger. Die Beschwerden können zunächst durch nicht- operative Behandlungsmethoden wie Ausschütteln der Hand, Lagern auf einer Schiene oder auch durch Kortisoninjektionen in den Karpalkanal gelindert werden. Bei zunehmenden Beschwerden wird eine neurologische Untersuchung unternommen, welche die Nervenleitgeschwindigkeit misst. Je nach Befund kann schliesslich eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden. Dafür stehen bewährte Techniken aus der Plastischen Chirurgie und der Handchirurgie zur Verfügung.

Der Eingriff kann in Teilnarkose vorgenommen werden. Über einen ca. fünf Zentimeter langen Schnitt zwischen Daumen- und Kleinfingerballen wird der eingeklemmte Nerv freigelegt. Wir empfehlen, nach der Operation eine Nacht in der Klinik zu verbringen. Die Hand sollte noch etwa für vier Wochen geschont werden. Die Schmerzen klingen rasch ab, während ein Taubheitsgefühl in den Fingern je nach Dauer der Erkrankung noch einige Zeit weiterbestehen kann.



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Karpaltunnel-Syndrom